TRD Pressedienst

Kündigungsfrist in der Probezeit

Kündigungsfrist in der Probezeit

Probezeit

In der Probezeit können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber schnell und unkompliziert voreinander trennen – normalerweise. Ist im Vertrag aber eine spezielle Klausel enthalten, kann das Auseinandergehen auch länger dauern. © Cornelia Menichelli / pixelio.de / TRD Pressedienst.

(TRD/WID) – In der Probezeit können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber schnell und unkompliziert voreinander trennen – normalerweise. Ist im Vertrag aber eine spezielle Klausel enthalten, kann das Auseinandergehen auch länger dauern, so die  Rechtschutz-Experten einer Versicherung. Üblicherweise gilt eine Probezeit sechs Monate, in diesem Zeitraum kann von beiden Seiten ohne weitere Vereinbarung mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. Enthält der vom Arbeitgeber vorformulierte Arbeitsvertrag aber eine Klausel mit einer längeren Kündigungsfrist, gilt diese auch in der Probezeit. Einzige Ausnahme: Die Formulierung macht unmissverständlich deutlich, dass diese längere Frist erst nach dem Ende der Probezeit gelten soll. So urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 6 AZR 705/15).

 

TRD Redaktionsbüro

TRD Redaktionsbüro

Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

%d Bloggern gefällt das: