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Erste Hilfe beim epileptischen Anfall

(TRD/MP) Keine Frage: Ein epileptischer Anfall sieht für Außenstehende erschreckend aus. Doch er hört meist von selbst wieder auf. Erst wann er nach fünf Minuten nicht endet, sollte ein Notarzt oder eine Notärztin gerufen werden.

Anders ist die Situation, wenn man die Betroffene oder den Betroffenen nicht kennt und ist deshalb nicht sicher sein kann, ob es sich wirklich um einen epileptischen Anfall handelt. In diesem Fall gilt: Sofort den Notruf wählen.

Während des Anfalls kommt es oft zu starken Krämpfen. „Dennoch bitte auf keinen Fall versuchen, den Kiefer zu öffnen, etwa um etwas zwischen die Zähne zu schieben“, so das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Das könne nämlich zu Verletzungen wie etwa einem Kieferbruch führen.

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Die Bewegungen sollten nicht unterbunden werden, indem man den Krampfenden festhält. Wichtig: Die Umgebung sichern, damit bei den ruckartigen Bewegungen keine Verletzungen entstehen. Gegenstände, die gefährlich werden könnten, sollte man den Betroffenen aus der Hand nehmen. Nach dem Anfall sollten Patienten in eine stabile Seitenlage gebracht und nicht allein gelassen werden, bis sie wieder voll orientiert sind.

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Die Corona-Pandemie hat uns vor vielfältige Herausforderungen gestellt. Erste Studien lassen vermuten, dass sich die damit verbundenen Belastungen negativ auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung ausgewirkt haben. Dies könnte jedoch auch einen positiven Effekt haben, da zunehmend offener über psychische Probleme und Erkrankungen, wie etwa Schizophrenie, gesprochen wird. Quelle Adobe / Medical Press / TRD

Psychosoziale Maßnahmen und Hilfe zur Behandlung von Schizophrenie

(TRD/MP) Bei an Schizophrenie erkrankten Menschen wird oft angenommen, dass sie mehrere Persönlichkeiten in sich tragen. Das ist jedoch nicht richtig. Vielmehr leiden Betroffene unter einem biochemischen Ungleichgewicht im Gehirn, welches veränderte Wahrnehmung im Sehen, Hören und Denken verursacht.

Während einer psychotischen Phase kann es zu Wahnhaftigkeit und Halluzinationen kommen, etwa dem Hören von Stimmen. Darüber hinaus stumpfen Betroffene meist emotional ab, sind freud- und antriebslos oder ziehen sich sozial zurück. Heilbar ist Schizophrenie bislang nicht. Doch eine Behandlung kann helfen, Betroffenen ein weitgehend normales und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Neben der Linderung der Symptome ist die Vermeidung von Rückfällen, also akuten Schüben, ein Ziel der Therapie. Diese stützt sich auf drei Säulen: medikamentöse Behandlung, Psychotherapie sowie psychosoziale Maßnahmen.

Behandelt wird in erster Linie mit sogenannten Antipsychotika. Die Medikamente greifen in den Botenstoffwechsel im Gehirn ein und können die Symptome lindern. Heute kommen bevorzugt atypische Antipsychotika zum Einsatz, die im Vergleich zu älteren typischen Antipsychotika in der Regel besser verträglich sind. Sie können neben der oralen Einnahme auch in Form einer Depot-Lösung als Spritze verabreicht werden. Nach der Injektion bildet sich im Körper ein sogenanntes Depot, aus dem der Wirkstoff kontinuierlich ins Blut abgegeben wird.

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Depots müssen daher in der Regel nur einmal im Monat verabreicht werden. Begleitend werden Patientinnen und Patienten psychotherapeutisch betreut und lernen, wie sie am besten mit ihrer Erkrankung umgehen können. Angehörige und Freunde spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie daran mitwirken, ein stabiles soziales Netzwerk zu schaffen. Ebenso gehören psychosoziale Maßnahmen zur Behandlung. Sie sollen helfen, Menschen mit Schizophrenie wieder ins Sozial- und Arbeitsleben zu integrieren.

© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste KG (glp) TRD Medizin und Gesundheit/ Redakteur: Andreas Reiners

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TRD Pressedienst Kaarst NRW

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/aphasie-was-bedeutet-die-sprachstoerung-von-bruce-willis-17924284.html

https://www.focus.de/intern/impressum/autoren/heinz-stanelle_id_8537364.html

Von Heinz Stanelle

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