Grundsteuer: Zum Stichtag 01.01. 2022 müssten alle Immobilien neu bewertet werden

Grundsteuer: Zum Stichtag 01.01. 2022 müssten alle Immobilien neu bewertet werden
Ab 1. Januar 2022 ist die geänderte Kehr- und Überprüfungsverordnung (KÜO) in Kraft. Mit der Neuregelung werden die Gebühren für Bezirksschornsteinfeger an die neuen Regelungen des Gebäudeenergie-Gesetzes angepasst und um die dort neu eingeführten Prüfaufgaben ergänztPhoto by Anastasia Shuraeva on Pexels.com / TRD Bauen und Wohnen

Neue Regeln für Haus- und Wohnungseigentümer

(TRD/WID) Mal wird es teurer, mal billiger: Für Immobilieneigentümer treten am 1. Januar 2022 wichtige Änderungen in Kraft. Sie sind hauptsächlich auf die Wende hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung zurückzuführen. „Hinzu kommt, dass für alle Eigentümer im Laufe des Jahres die Reform der Grundsteuer erste praktische Auswirkungen haben wird“, sagt Kai Warnecke vom Verband Haus & Grund Deutschland. Zum Stichtag 1. Januar 2022 müssten alle Immobilien neu bewertet werden.

Hier die Änderungen zum 1. Januar im Überblick:

Der nationale CO2-Preis auf fossile Brennstoffe wird 2022 von 25 auf 30 Euro steigen. Verbraucher müssen also mit weiter steigenden Heizkosten rechnen. Für eine Wohnung mit 80 Quadratmetern bedeutet das im Durchschnitt 13 bis 21 Euro mehr Heizkosten gegenüber dem Vorjahr.

Zentralheizung oder Fernwärme? Das ist inzwischen für viele Verbraucher die Frage

Die Erneuerbare-Energien-Umlage sinkt von 6,5 Cent auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde – und damit auf ein Zehn-Jahres-Tief. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresstromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden bedeutet dies eine Entlastung von fast 100 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Sind fernablesbare Zähler oder Heizkostenverteiler installiert, müssen Gebäudeeigentümer den Mietern ab 1. Januar 2022 Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zukommen lassen, und zwar monatlich. Das schreibt die neue Heizkostenverordnung vor.

Mit höher und firstnah angeordneten Schornsteinen soll künftig die Nachbarschaft besser vor den Belästigungen und gesundheitsgefährdenden Immissionen durch Abgase aus Feststofffeuerungen geschützt werden. Deshalb gelten für Schornsteine von neuen Kaminöfen und Pelletheizungen ab 1. Januar 2022 strengere Anforderungen.

Kohlenmonoxid: Wo die tödliche Gefahr lauert

Die Modernisierung oder der Ersatz bestehender Kaminöfen, aber auch der Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung gegen einen Biomasse-Kessel werden nicht erschwert. Hierfür gelten die bisherigen Regelungen weiter.

Dabei geht es unter anderem um die Überprüfung des Ölheizverbots ab 2026 sowie die Prüfung der Ausstattung einer Zentralheizung mit einer Heizungssteuerung.

© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste KG (glp) / TRD Wirtschaft und Soziales

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TRD Pressedienst

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