Wer wegen seines niedrigen Einkommens für die Grundrente in Frage kommt, sollte also unbedingt die Steuererklärung für 2019 abgeben. Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com / TRD Wirtschaft und Soziales.

(TRD/WID) Seit dem 1. Januar 2021 gibt es die Grundrente. Für rund 1,3 Millionen Menschen heißt das, dass sie ihre Mini-Rente nicht mehr mit Hartz IV aufstocken müssen. Stattdessen bekommen sie automatisch einen finanziellen Zuschlag. Doch wer ist berechtigt? Wann sind Steuern fällig? Welche Fallstricke gibt es bei der Einkommensprüfung? Und was sollten Grundrenten-Berechtigte jetzt tun? Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) hat die Antworten.

https://www.einfach-rente.de/grundrente

Grundrente nach 33 Beitragsjahren im Übergangsbereich

Wer erhält die Grundrente?
Wer mindestens 33 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, aber trotzdem nur ein geringes Einkommen hat, kann die Grundrente erhalten. Einen Anspruch darauf hat der, dessen Altersrente im Jahresdurchschnitt zwischen 0,3 und 0,8 Entgeltpunkten liegt.

Wie hoch sind die Einkommensgrenzen?
Ein Alleinstehender hat vollen Anspruch auf die Grundrente, wenn der steuerfreie Anteil der Altersrente plus das weitere Einkommen insgesamt höchstens 1.250 Euro monatlich betragen. Bei Paaren liegt diese Grenze bei 1.950 Euro. Was darüber liegt, wird zu 60 Prozent auf die Grundrente angerechnet.

Ein Beispiel liefert die VLH gleich mit: „Steht einer alleinstehenden Rentnerin ein Einkommen von 1.300 Euro im Monat zur Verfügung, werden 50 Euro zu 60 Prozent angerechnet und die Grundrente fällt um 30 Euro niedriger aus.

Durch ein Ehrenamt Steuern sparen

 Welche Probleme kann es bei der Ermittlung des Einkommens geben?
Das Finanzamt prüft von sich aus anhand der Daten der Rentenversicherung, ob einem Rentner oder einer Rentnerin die Grundrente zusteht. Das Ganze nennt sich „automatische Einkommensprüfung“. Allerdings wird die Einkommensprüfung oft nicht möglich sein, weil die meisten Geringverdiener kaum eine Steuererklärung abgeben.

Von eben diesen Geringverdienern sind also sehr wahrscheinlich keine Daten bekannt. Außerdem liegen die Angaben über das zu versteuernde Einkommen in der Regel lediglich für das vorvergangene Jahr vor – Neurentner bekommen die Grundrente im ersten Jahr also möglicherweise erst einmal nicht. Die Einkommensprüfung soll allerdings einmal jährlich wiederholt werden.

Wer wegen seines niedrigen Einkommens für die Grundrente in Frage kommt, sollte also unbedingt die Steuererklärung für 2019 abgeben und vorlegen können. Denn die Prüfung des Grundrentenanspruchs basiert voraussichtlich auf dem Steuerbescheid für dieses Jahr.

Als Rentner den Ruhestand im Ausland geniessen

La dolce vita: Mit Olivenöl auf Wolke Sieben schweben

(DIW): Die letzten Wirtschaftsprognosen lagen fast immer völlig daneben

Bayern: Spitzenplatz im Ranking der Steuerverluste durch Kirchenaustritte

Neuer VW Taigo ist startbereit

Auch Senioren sollten im Alter gezielt die Muskulatur trainieren

DDR-Trabi wird zur Rarität

Zeitgeschichte: Dem Autofahrer auf die Schulter geschaut

Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in traditionelle Nachrichtenquellen

Der schnelle Weg zum Motorradführerschein

Fleisch-Produktion gesunken / Grundrente / Rentner ohne Börseninteresse

Mit dem Leichenwagen auf Tesla-Basis (RIP) auf die Rennstrecke

Cabrios bieten Sportlichkeit und Fahrvergnügen

Mit einem E-Bike zum Arbeitsplatz unterwegs

Digitale Nachrichten rund um Computer, Internet & Co.

Bodengleiche Dusche für alle Gefälle

Von TRD Pressedienst

Redaktioneller Dienstleister (Industrie und Wirtschaft) bietet Ratgeber- und Leserservice mit Dokumentation und Erfolgskontrolle in Nachrichtenform

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

google-site-verification: google150de92e7e78d4d3.html

%d Bloggern gefällt das: