Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in traditionelle Nachrichtenquellen

Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in traditionelle Nachrichtenquellen
Donald Trumph spricht

(TRD/CID) Alternative Fakten oder Fake News sind in aller Munde. Dafür haben unter anderem US-Präsident Donald Trump sowie andere Protagonisten und Trolle gesorgt. Doch wie wirkt sich das auf die digitale Welt aus? Hat Qualität da überhaupt noch eine Chance? Ja, hat sie. Denn rund 75 Prozent der Internetnutzer weltweit vertrauen bei aktuellen Nachrichten bewusst hochwertigen Quellen. Das sind Ergebnisse der Studie „In News We Trust“, die Teads unter weltweit 16.000 Konsumenten durchgeführt hat.

Linksliberale Überheblichkeit geht mir auf die Nerven. Quelle: Der Standard/AUS

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Er hat dem Begriff „Fake News“ entscheidend mitgeprägt: US-Präsident Donald Trump.© pixabay.com/TRD Wirtschaft

Werbung und Wahrnehmung

Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Wahrnehmung von Werbung aus. Wie gut man sich an eine Anzeige erinnert, wird für jeden dritten Deutschen maßgeblich von der Qualität des Umfeldes, in dem Werbebotschaften ausgespielt werden (37 Prozent) beeinflusst. News-Anbieter wie T-Online, Tagesspiegel, Flipboard, Trinity Mirror, Libération, El País und ABC sehen sich durch die Ergebnisse bestätigt. Sie konzentrieren sich darauf, ihren Lesern hochwertige, vertrauenswürdige Nachrichteninhalte anzubieten und somit hochwertige Werbe-Umfelder zu schaffen.

Nachrichten spielen nach wie vor eine wichtige Rolle im Leben der Deutschen. Die Mehrheit (58 Prozent) informiert sich ein- bis fünfmal pro Tag. Fernsehsendungen (80 Prozent) und Online-Medien (70 Prozent) sind dafür die bevorzugten Kanäle. Was die Geräte betrifft, nutzen die Deutschen neben dem TV (76 Prozent) hauptsächlich den PC oder das Laptop (62 Prozent). Das Smartphone nutzt jeder dritte Deutsche (34 Prozent), um auf dem neuesten Stand zu bleiben, das Tablet jeder vierte (23 Prozent).

4 von 10 Deutschen vertrauen öffentlich rechtlichen Nachrichtenquellen

Seit der Fake-News-Debatte ist das Vertrauen in Nachrichtenquellen ein wichtiges Thema. Den traditionellen Medien Fernsehen, Radio und Print wird am meisten vertraut. Dafür sprechen sich vier von zehn Deutschen aus. 31 Prozent der Befragten vertrauen auch den Online-Medien. Social-Media-Kanäle liegen mit nur 24 Prozent wesentlich weiter hinten. Woran aber liegt das? Social Media wird für etwa 40 Prozent mit dem Begriff „Fake News“ verknüpft, für 31 Prozent mit Einflussreichtum und für 25 Prozent mit Sensationslust.

 

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TRD Redaktionsbüro

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