EU-Kampagne über Erkenntnisse zur gesundheitsfördernden Wirkung von Gemüse und Obst

EU-Kampagne über Erkenntnisse zur gesundheitsfördernden Wirkung von Gemüse und Obst
Mit einem höheren Gemüsekonsum sinkt das Risiko, an einem Schlaganfall, koronarer Herzerkrankung oder Dickdarmkrebs zu erkranken. Das gilt auch für den Verzehr von Obst und das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung bzw. Brustkrebs.Photo by August de Richelieu on Pexels.com / TRD food + gesundheit

(TRD/MP) Obst und Gemüse genießen einen guten Ruf bei Gesundheitsaposteln. Doch kursieren auch Gerüchte. Was stimmt, was nicht? Experten der von der EU geförderten Kampagne „Snack5“ gehen diesen Fragen nach und fassen fünf für Verbraucher relevante Erkenntnisse zur gesundheitsfördernden Wirkung von Gemüse und Obst zusammen.

1. Gemüse und Obst essen: Ja, bitte – idealerweise fünf Portionen am Tag. Der Verzehr von Gemüse und Obst ist durchweg empfehlenswert. Wer aber glaubt, dass es damit getan sei, eine grundsätzlich eher einseitige Ernährung aufzupeppen, indem er beispielsweise im Sommer möglichst viele von den Lieblingsbeeren oder nur Salat isst, irrt: Wichtig ist, erstens regelmäßig Gemüse und Obst zu sich zu nehmen, es also zum festen Bestandteil der täglichen Ernährung zu machen. Und zweitens kommt es auf die passende Menge und die Relation zwischen Gemüse und Obst an. Festzuhalten ist, dass man mit der von fünf am Tag ausgerufenen „Formel“ drei Portionen Gemüse plus 2 Portionen Obst genau richtig liegt. Damit nimmt man eine Tagesration von ungefähr 300 g Gemüse und 200 g Obst zu sich.

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2. Viel besser als Vitamine: Vielfalt. Gemüse und Obst gelten gemeinhin wegen der vielen Vitamine als „gesund“. Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber eben auch nicht ganz richtig. Tatsächlich liefern Gemüse und Obst eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, zu denen durchaus beispielsweise die Vitamine A (Beta-Carotin), Folsäure und Vitamin C zählen. Aber es geht eben noch weit darüber hinaus: Ballaststoffe, Magnesium, Calcium, Kalium – alle diese wichtigen Nährstoffe sind in Früchten enthalten, ebenso die sekundären Pflanzenstoffe. Jedes Gemüse und Obst wartet mit seiner einzigartigen Komposition von Nährstoffen auf. Für Ihre Ernährung bedeutet das: Schöpfen Sie für Ihre fünf Portionen am Tag aus dem Füllhorn der Natur!

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3. Was ist mit Vitamintabletten? Sofern Sie sie nicht auf ärztlichen Rat einnehmen sollen, um gezielt bestimmten Vitaminmangel auszugleichen, können Ihnen Vitamintabletten niemals die jeweils individuelle, vielseitige und deshalb so wertvolle Nährstoffkompositionen bieten, die Gemüse und Obst auszeichnen.

4. Bleibt man mit Gemüse und Obst gesund? Eine pflanzenbetonte Ernährung mit geringem Fleisch- und Wurstverzehr, aber den empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag ist gut für die Gesundheit. Das bestätigt eine aktuelle Übersichtsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Im Ergebnis heißt es: Mit einem höheren Gemüsekonsum sinkt das Risiko, an einem Schlaganfall, koronarer Herzerkrankung oder Dickdarmkrebs zu erkranken. Das gilt auch für den Verzehr von Obst und das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung bzw. Brustkrebs.

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5. Gemüse und Obst – in der Gemeinschaftsverpflegung und als Snack die bessere Wahl. Sie schaffen keine fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag? Das ist schade. Aber offen gestanden: Sie sind damit nicht allein. Erhebungen zeigen, dass nirgendwo in Europa diese Zielmarke heute schon erreicht wird. Dabei wird das Angebot zum Beispiel an Salaten, Gemüsebeilagen, Obstsalaten und Gerichten mit einem hohen Gemüseanteil in Kitas, Schul- oder Betriebsrestaurants immer besser. Verzehrsstatistiken zeigen übrigens, dass bei Snacks und kleinen Mahlzeiten zwischen den Hauptmahlzeiten Gemüse und Obst noch vergleichsweise wenig konsumiert werden. Wie wäre es, also künftig abends vorm Fernseher Karotten- oder Gurkensticks zu knabbern?

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