Die Zukunft des Journalismus wird digital

Die Zukunft des Journalismus wird digital
Wer heute schnelle Informationen sucht, findet sie im Internet. © rawpixel / pixabay.com /TRD digital und technik

Wer heute schnelle Informationen sucht, findet sie im Internet.
Wer heute schnelle Informationen sucht, findet sie im Internet. © rawpixel / pixabay.com /TRD digital und technik

Die Corona-Krise beschleunigt den Medienwandel

 

(TRD/CID) Die auf Papier gedruckte Zeitung wird zum Auslaufmodell. Dieser Ansicht ist der Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Konzerns, Mathias Döpfner. Vielmehr sehe er „die Zukunft des Journalismus im Digitalen“, jedoch gebe es für Verlage noch kein überzeugendes Businessmodell, sagte er dem Fernsehsender phoenix in Bonn.

Durch die jüngste EU-Urheberrechtsreform gebe es mehr wirtschaftliche Anreize für journalistische Startups und für Blogger, in diesem Bereich aktiv zu werden, sagte Döpfner. Er freue sich auf „das nächste Kapitel Journalismus, das ein Digitales sein“ werde und erwarte eine „Gründungswelle an neuen journalistischen Marken und Plattformen“.

Döpfner nannte die Videos des Youtubers Rezo über die CDU „ein gutes Beispiel für digitalen politischen Journalismus“. Das sei ein Phänomen, „das wir positiv begleiten sollten“. Es sei eine „andere Ästhetik“, aber man dürfe diese Art nicht von oben herab als zu manipulativ abtun. Auch klassische journalistische Formen wie Reportagen oder Kommentare hätten „manipulative Komponenten durch die Auswahl von bestimmten Fakten“.

Um der Wirkung von Fake News im Internet entgegenzuwirken und qualitativ guten Journalismus zu fördern, müsse „mehr in Medienkompetenz investiert werden“, sowohl in Schulen und Universitäten als auch in Elternhäusern. Printmedien werden nach Döpfners Worten „früher oder später keine Rolle mehr spielen“. Deren Bedeutung nehme schon jetzt dramatisch ab. Heute noch wichtige Medienplayer werde es in einigen Jahren nicht mehr geben. TRD Blog News

Von Redakteur: Ralf Loweg
© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste GmbH (glp)

 

Die wichtigsten Ergebnisse des State of the Media Report 2020 Quelle: Kress

Personalbestand und Ressourcen sind die größten Herausforderungen im Journalismus
Mehr als 32 Prozent der teilnehmenden Journalisten nennen den Personalbestand und die verfügbaren Ressourcen als größte Herausforderung im Journalismus.

Das Verhältnis von Journalisten zu PR-Schaffenden ist verbesserungsfähig
45 Prozent der Journalisten stimmen der Aussage, dass PR-Schaffende ihre Bedürfnisse oder die ihrer Zielgruppe verstehen, gar nicht oder nur wenig zu.

Skepsis, wenn es um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Medien geht
Mehr als die Hälfte der Journalisten (54,1 Prozent) sind der Meinung, dass die Öffentlichkeit weiterhin Vertrauen in die Medien verloren hat.

KI und maschinelles Lernen als besonders einflussreiche Technologien bewertet
Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden von den Teilnehmern als jene Technologien genannt, die den größten Einfluss auf die journalistische Arbeit besitzen (37,6 Prozent).

Wunsch nach mehr Expertenquellen und Daten
Häufiger als alles andere, wünschen sich Journalisten von PR-Schaffenden (47,5 Prozent) die Bereitstellung von Expertenquellen und Daten.

 

 

Update: Rückzahlbare Rettungsschirme für Freiberufler und Soloselbstständige angehalten

Studie: Digitalisierung und die Skepsis der deutschen Bevölkerung

Fake News und manipulierte Nachrichten erkennen

Technik gestern und heute

Der Dieselmotor bleibt im Reisemobil noch lange an Bord

Motorräder – online und leise unterwegs in eine vernetzte Zukunft

Brillenträger am Arbeitsplatz der Zukunft

Energie und Umweltentwicklungen in der Zukunft

BGH-Urteil zu Routern von Unitymedia

Hausmittel gegen Nasenbluten

Motorjournalismus in einer neuen Ära der Mobilität

Im digitalen Zeitalter wollen Urlauber nicht nur auf dem Wasser surfen

Welche Entwicklung wird das Internet in 50 Jahren nehmen

Zeitungen: Neutrale Informationsquellen und Werbeträger

Warum wir ständig online sind und Podcasts oft dabei zu unseren Begleitern gehören

Bildungsanbieter analysiert Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs

Behörden-Kontakt per App und Web nimmt zu

Apps aus verschiedenen Lebensbereichen exklusiv präsentiert vom TRD-Presseclub

Pressedienst mit Vorlese-Funktion und Rücklink-Kanal, Wissenswertes über E-Books

Handel im Wandel: Verbraucherrechte und neue Bezahlsysteme

Digital-News frisch aufbereitet aus dem TRD-Presseclub

Wie man eine Regionalzeitung zu einem überregionalen Blatt macht

Sicherheitskonzepte für digitale Fahrzeugfunktionen bieten Vorteile

TRD Redaktionsbüro

TRD Redaktionsbüro

Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. https://trd-pressedienst.com/impressum-trd-pressedienst/datenschutzerklaerung/

%d Bloggern gefällt das: