Die besten Krankenhäuser gibt es in München, Berlin und Tokio

Die besten Krankenhäuser gibt es in München, Berlin und Tokio
94 Prozent der Befragten sind bereit, auch weitere Wege zu fahren, um in entsprechend spezialisierte Kliniken zu gelangen.© UKR /TRD Medizin und Gesundheit

Hier gibt es die besten Krankenhäuser

(TRD/MP) Um Krankenhäuser machen die meisten Menschen am liebsten einen großen Bogen. Denn so richtig gastfreundlich wirken selbst die schönsten Kliniken nicht. Doch wo stehen eigentlich die besten Krankenhäuser der Welt? Dieser Frage ist jetzt das Gesundheits-Start-up Medbelle nachgegangen. Und welch Überraschung: Deutschland ist in diesem Ranking als einziges Land gleich zweimal unter den Top Ten vertreten.

München schafft es auf den respektablen sechsten Platz, Berlin landet auf Position zehn. Die besten Krankenhäuser der Welt jedoch gibt es in der japanischen Metropole Tokio. Für die Studie haben die Experten von Medbelle das gesamte Krankenhaus-System einer Region untersucht, statt nur einzelne Institutionen zu bewerten.

Welche Kriterien die Studie im Einzelnen heranzieht und welche Städte weltweit Spitzenreiter in einzelnen Bereichen wie Infrastruktur oder Versorgungsqualität sind, ist Thema der aktuellen Ausgabe von „Leben und Arbeiten im Ausland“, einer Publikation des Auslandsexperten BDAE.

Für das richtige Krankenhaus ist Patienten kein Weg zu weit

Waldsparziergang
Ein Waldspaziergang ist besser für den Stressabbau als stundenlanges Fernsehen. © Wort & Bild Verlag / plainpicture GmbH / TRD Medizin und Gesundheit

 

Spezial-Kliniken sind erste Wahl

(TRD/MP) Für das richtige Krankenhaus ist Patienten kein Weg zu weit. Dies geht aus der Bevölkerungsbefragung „Qualität in der stationären Versorgung“ im Auftrag der AOK Hessen hervor. Insgesamt 94 Prozent der Befragten sind bereit, auch weitere Wege zu fahren, um in entsprechend spezialisierte Kliniken zu gelangen. Denn wer viel operiert, ist erfahrener und macht weniger Fehler. Dies muss auch bei der Planung der Versorgung in Hessen berücksichtigt werden. Nur jene Kliniken sollen anspruchsvolle Eingriffe durchführen, die eine Mindestzahl an Behandlungen pro Jahr vorweisen können.

Qualität in der stationären Versorgung braucht verschiedene Bausteine: Dazu gehören neben der medizintechnischen Ausstattung insbesondere hervorragend qualifiziertes Personal und entsprechende Erfahrung. „In den vergangenen Jahren beobachten wir eine zunehmende Spezialisierung der Krankenhäuser“, so Dr. Roland Strasheim, Hauptabteilungsleiter Krankenhaus-Rehabilitation-Fahrkosten bei der AOK Hessen. „Leider folgt nicht jede Spezialisierung den genannten qualitativen Kriterien, so dass wir klare Regelungen fordern. Dazu gehört die Umsetzung der Mindestmengenregelungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss erlässt. Nur so kann hervorragende Qualität in der Versorgung erreicht werden.“

Die Befragungsergebnisse spiegeln dieses Bild zunehmend in der Öffentlichkeit wider: Für fast zwei Drittel der Befragten ist die besondere Qualifikation der Ärzte ein Top-Auswahlkriterien für die Wahl der richtigen Klinik. Die Entfernung spielt nur für 34 Prozent eine Rolle und landet damit nur auf Platz 10 der Auswahlkriterien. Etwa 94 Prozent der Befragten würden einen weiteren Weg in eine Klinik in Kauf nehmen, wenn sie eine Mindestanzahl an Operationen für den bevorstehenden Eingriff nachweisen kann. Dabei akzeptieren die Befragten im Durchschnitt eine Entfernung von 130 Kilometer.

 

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Singen ist wie Medizin

(TRD/MP) Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist das Thema ja akut: Singen ist nicht nur schön, sondern auch gesund. Denn wer laut und ausgiebig Lieder schmettert, dessen Körper schüttet Schmerzblocker aus. Deshalb kann Singen ein Hochgefühl wie das von Langstreckenläufern auslösen und zu einer tiefen, beglückenden Erfahrung werden.

Eine Studie aus Wien belegt laut des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, dass der Körper spätestens nach 30 Minuten Singen weniger vom Stresshormon Adrenalin, aber dafür mehr Glückshormone produziert: „Die Botenstoffe Dopamin und Serotonin fluten das Gehirn und steigern das Wohlbefinden.“ Außerdem baue das Singen Stress ab und stärke das Immunsystem. Der Beleg: Speichelproben von Chorsängern wiesen nach einer Stunde Gesang einen höheren Gehalt des Abwehrstoffs Immunglobulin A auf als die einer Vergleichsgruppe, die Musik nur gehört hatte.

Wird – wie beim Singen – tief in den Bauch geatmet, senkt sich das Zwerchfell, die Lungen haben mehr Platz und werden bis in die feinsten Verästelungen mit Sauerstoff versorgt. Das ist auch für Patienten mit Lungenleiden wie COPD gut. Selbst die Verdauungsorgane kommen durch die vertiefte Atmung in Bewegung. Pulsschlag und Blutdruck sinken, die Muskeln entspannen. Anders gesagt: Singen ist so etwas wie eine Rundum-Fitnesskur.

 

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Heinz Stanelle

Heinz Stanelle

Wir befassen uns mit Ratgeber- und Leserthemen in allen gängigen Kategorien. Herausgeber ist der Journalist Heinz Stanelle aus Kaarst bei Düsseldorf.

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