(TRD/CID) –  Immer häufiger sollen sich Alte und Demenzkranke im Alltag verlaufen.Sie finden einfach nicht mehr den Weg zurück nach Hause oder ins Pflegeheim. Für die pflegebedürftigen Personen bedeutet das Hilflosigkeit, Unsicherheit und teilweise Lebensgefahr – vor allem bei eisigen Temperaturen im Winter. Für Familienangehörige und Betreuer ist das Verschwinden von Demenzkranken mit Sorgen und Angst um die Liebsten verbunden.

Eine neue „iNanny“ soll den Alltag für Demenzkranke jetzt sicherer und für Angehörige sorgenfreier machen. Sie ist ausgestattet mit einer speziellen IoT SIM-Karte. Trägt ein pflegebedürftiger Mensch das kleine Ortungsgerät mit sich, überträgt dieses im Internet der Dinge regelmäßig aktuelle Standort-Daten an das „iNanny-Portal“. Taucht eine erkrankte Person nach einem Spaziergang nicht wieder auf, können zuvor festgelegte Familienangehörige oder Betreuer den Vermissten per Ortung ausfindig machen. Dank der IoT-Plattform von Vodafone sollen die Daten extra geschützt vor dem Zugriff von außen sein. Denn die Übertragungstechnik für das Internet der Dinge ist unabhängig vom sonstigen Telefonverkehr.

E-Nanni
Die neue „iNanny“ soll den Alltag für Demenzkranke jetzt sicherer und für Angehörige sorgenfreier machen. Die Technologie eignet sich auch zur Tier- und Kinderüberwachung beziehungsweise die untreue Ehefrau kann schnell gefunden werden. © Vodafone GmbH/ TRD Digitales Leben

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Um den Ernstfall vorzubeugen, können über das iNanny-Portal Sicherheitsbereiche festgelegt werden. Verlässt die erkrankte Person diesen Sicherheitsbereich, werden bis zu vier berechtigte Personen per SMS benachrichtigt und können sich nach dem Rechten erkunden. Denn über eine neue Telefonfunktion können pflegebedürftige Personen mit der „iNanny“ sogar telefonieren. Befindet sich eine Person zwar im zuvor festgelegten Sicherheitsbereich, findet sich aber plötzlich nicht mehr zurecht oder leidet unter Unwohlsein, können Angehörige per Notruf-Taste schnell alarmiert werden.

Die Akkulaufzeit des gerade einmal 77 Gramm schweren Ortungsgerätes beträgt bei aktiver Nutzung bis zu 48 Stunden. Der Akku-Ladevorgang funktioniert bei der neuen „iNanny“ kabellos mit einer Docking-Station. Ausgestattet mit spezieller IoT SIM-Karte und Zugang zum „iNanny-Portal“ kostet das Ortungsgerät 110 Euro im Jahr. Als Treiber für das Internet der Dinge vernetzt Vodafone weltweit bereits 62 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Erst kürzlich startete der Hersteller den Verkauf erster IoT-Produkte für Privatkunden.

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Von TRD Pressedienst

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