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Brennstoffzellen-Fahrzeuge besitzen mehr Reichweite als E-Autos

Brennstoffzellen-Fahrzeuge besitzen mehr Reichweite als E-Autos

(TRD/MID) Fahrzeuge mit Brennstoffzellen besitzen mehr Reichweite als herkömmliche Elektroautos. Mit Kangoo Z.E. Hydrogen und Master Z.E. Hydrogen bringt Renault zwei neue Varianten seiner elektrischen Nutzfahrzeuge auf den Markt. Neben Strom tanken sie reinen Wasserstoff für die Brennstoffzellen, die als Range Extender dienen. Die Reichweite des Master Z.E. Hydrogen soll damit von 120 Kilometern im WLTP-Prüfzyklus auf 350 Kilometer steigen, die des Kangoo Z.E. Hydrogen von 230 auf 370 Kilometer. TRD-Blog-News: Zu Wasser, zu Lande und in der Luft

Die Brennstoffzellen treten automatisch in Aktion, um die Akkus wieder aufzuladen oder das Ladeniveau zu halten, sobald der Ladezustand der Batterien bei 80 Prozent der Maximalkapazität liegt. Auch bei kalter Witterung soll sich die Reichweite nur unwesentlich verringern, da die Außentemperatur keinen Einfluss auf die Reaktion in der Brennstoffzelle hat.

Die Abwärme der Brennstoffzelle dient dazu, die Batterie-Temperatur auf optimalem Niveau zu halten und die Kabine zu heizen. Das enge Zusammenspiel von Lithium-Ionen-Batterie und Brennstoffzelle könnte nun beide Nutzfahrzeuge zu uneingeschränkt alltagstauglichen Partnern für die Arbeit machen. Bei Spielsachen mit App-Steuerung kommt es auf die Datensicherheit an

Die Brennstoffzelle liefert beim Kangoo Z.E. Hydrogen bis zu zusätzliche 29,7 kWh Energie zu den 33 kWh der Batterie. Beim Master Z.E. Hydrogen stellt sie 56 kWh an Extra-Energie zur ebenfalls 33 kWh betragenden Akkukapazität bereit. Als Produkt der Brennstoffzellenreaktion entsteht reines Wasser, so dass Kangoo und Master Z.E. Hydrogen lokal emissionsfrei unterwegs sind.

Renault Master
 

Der elektrische Master kommt dank Wasserstoff weiter als gewöhnliche Stromer. © Renault/ TRD mobil

 

Der vollelektrischen Stadtbus Mercedes-Benz eCitaro soll es mehr Reichweite geben. Der eCitaro ist in Mannheim bereits seit 2018 in Serienproduktion, ab 2020 soll die Markteinführung der batterieelektrischen Einzel- und Gelenkbusvarianten sowie die Erweiterung des Portfolios um eine Feststoffbatterie erfolgen. 2022 geht es dann einen Schritt weiter: Dann soll die Reichweite durch eine Brennstoffzelle zur Stromerzeugung mittels Wasserstoff weiter gesteigert werden.

Wie sieht das konkret aus? Der eCitaro mit wird dann mit Strom geladen und mit Wasserstoff betankt. Durch die Kombination der Technologien Batterie und Brennstoffzelle sollen fast 100 Prozent aller Reichweiten-Anforderungen an Stadtbusse abgedeckt werden.

Durch den rein elektrischen Fahrbetrieb ohne CO2-Ausstoß leistet das Fahrzeug einen positiven Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in den Städten, heißt es bei Daimler. Gefördert wird die Entwicklung dieser Technologie mit rund 3,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

 

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