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Blendung: Bei tiefstehender Sonne am besten cool bleiben

Blendung: Bei tiefstehender Sonne am besten cool bleiben
Gefährliche Wettersituationen beispielsweise durch schlechte Sicht erhöhen die Unfallgefahr.

(TRD/MID) – Wer momentan in den Morgen- und Abendstunden beim Autofahren keine Sonnenbrille dabei hat, handelt ebenso fahrlässig wie jemand, der nachts am Steuer eine trägt. Denn in den Sommermonaten ist die tiefstehende Sonne der natürliche Feind des häufig geblendeten Fahrers. Und was ist sonst noch zu beachten?

 

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Wer mit seinem Fahrzeug mit 30 Kilometer pro Stunde im Blindflug unterwegs ist, legt in einer Sekunde bereits etwa zwei Wagenlängen zurück. TRD mobil Photo by Bruno Scramgnon on Pexels.com

Blendgefahr

Wie gefährlich diese Blendgefahr ist, verdeutlicht das folgende Beispiel: „Wer mit seinem Fahrzeug mit 30 Kilometer pro Stunde im Blindflug unterwegs ist, legt in einer Sekunde bereits etwa zwei Wagenlängen zurück. In dieser Zeit kann viel passieren. Wenn es jetzt zu einem Unfall kommt, zählt die Ausrede, die tiefstehende Sonne hat mich geblendet, nicht“, sagt Unfallexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen. Und was ist sonst noch zu beachten? Hilfreich für Autofahrer ist es, die Sitzposition zu erhöhen und die Sonnenblenden herunterzuklappen. Dabei zählt jeder Zentimeter, um das Augenlicht vor der Blendwirkung der Sonne zu schützen. Darüber hinaus macht es vielfach Sinn, sich am rollenden Verkehr zu orientieren und bremsbereit zu sein. Sonst gelten weitgehend die gleichen Ratschläge wie bei anderen gefährlichen Wettersituationen auch: Fuß vom Gas und Abstand vergrößern. Und eine saubere Windschutzscheibe sowie Wischwasser mit entsprechendem Zusatz sind ebenfalls wichtig, da Schmutz die Blendwirkung verstärkt.

 

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Autofahrer sollten beim Kauf einer Sonnenbrille einiges beachten.
© Klicker/Pixelio/mp / TRD Pressedienst blog newsportal

Und: „Gerade beim Abbiegen und Auffahren sollten sich geblendete Fahrzeugführer lieber doppelt absichern, bevor sie sich in den Verkehr einsortieren“, sagt Leser. Zur Not kann es sogar Sinn machen, bei langsamen Fahrmanövern – so vorhanden – den Beifahrer um Hilfe zu bitten, der unter Umständen einen besseren Blickwinkel hat. Und das Wichtigste: Niemals in Panik geraten und hektisch bremsen oder lenken. „Cool bleiben“ lautet die Devise.

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