Nur vom Feinsten: das Interieur des Bentley Flying Spur. © Bentley / TRD mobil

Bentley Flying Spur mit 12 Zylinder-Ottomotor

(TRD/MID) Edelste Hölzer, feinstes Leder, klassisches Cockpit mit modernster Elektronik, Platzverhältnisse eines Salons: Der Bentley Flying Spur fährt das volle Programm einer heutigen Luxuslimousine auf. Der breite Kühlergrill wirkt majestätisch, aber nicht aggressiv, das Heck puristisch und schnörkellos. Bentley verzichtet für die Nobelkarosse auf Boliden-Optik. Allerdings ist der 5,3 Meter lange Viertürer technisch gesehen ein Sportwagen.

Neben Hybrid- und Achtzylinder-Motorisierung spendiert die britische Marke der Modellreihe auch einen Ottomotor mit zwölf Zylindern. Der Bentley Flying Spur W12 entwickelt aus einem sechs Liter großen Hubraum und Doppelturboaufladung athletische 467 kW/635 PS, die den 2,5-Tonner in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 km/h beschleunigen. Auf eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h bringt es diese Lounge auf Rädern.

Oase: mid-Autor Lars Wallerang entspannt nach einer Probefahrt mit dem Bentley Flying Spur.
© Global Press / glp /trd mobil

Wer sich den Spaß des Kickdowns gönnt, gerät in den Genuss einer Beschleunigung, die den Start eines Jumbojets noch übertrifft. Es kribbelt sportlich in Bauch und Beinen, während der Motor mit sonorem Fauchen zu verstehen gibt, dass große Raubtierkräfte am Werk sind. Das enorme Volumen des Motors trägt dazu bei, dass die Mobilisierung der 635 Pferdestärken nicht übermäßig künstlich forciert, sondern vor allem aus der natürlichen Kraft der Maschine gewonnen wird.

Unterwegs im Wüstenschiff mit Luxus-Vogelnest

Doch der Flying Spur lässt sich auch ohne die Aktivierung der vollen Leistungsfähigkeit mit großem Vergnügen fahren. Das luxuriöse Ambiente, der Duft der Materialien und das komfortable Fahrwerk überreden zum genüsslichen Dahingleiten. Allerdings kommt einem sogar ein höheres Tempo in diesem Fahrzeug eher langsam vor, so dass der Kontrollblick auf den Tacho auf Straßen mit Geschwindigkeitsbegrenzung nötig werden kann. Allzu mühelos würde die sportliche Limousine die bekannten Tempolimits in der Stadt und auf Landstraßen überschreiten, übte sich die Fahrerin oder der Fahrer nicht in Zurückhaltung.

Der breite Kühlergrill des Bentley Flying Spur wirkt majestätisch, aber nicht aggressiv
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Dort, wo schnelles Fahren erlaubt ist, läuft der Allradler zur Hochform auf. Trotz des beachtlichen Gewichts und der üppigen Abmessungen erweist sich dieses Auto als ausgesprochen agil. Auch bei höherer Geschwindigkeit ist das Kurvenfahren eine saubere Sache, was einen angenehm souveränen Eindruck macht und ein Gefühl von aktiver Sicherheit vermittelt. Das Fahrwerk vom Porsche Panamera macht’s möglich. Insofern handelt es sich bei diesem Bentley gewissermaßen um einen Sportwagen inkognito. Doch der Fahrer hat die Wahl. Drei Fahr-Modi stehen zur Verfügung: „Sport“, „Bentley“ und „Comfort“. Dahinter stecken Dreikammer-Luftfedern, die Einstellbereiche der Federung zwischen limousinenhaftem Fahrkomfort und sportlicher Karosseriekontrolle ermöglichen. Der mittlere Modus „Bentley“ steht für den Goldstandard, der eine gute Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit herstellt.

Wer nicht nur dem Zwölfzylinderklang, sondern auch seiner Lieblingsmusik lauschen möchte, kann sich im Bentley Flying Spur über Audioanalage des britischen Hifi-Herstellers „naim“ freuen, die den Innenraum in einen kleinen Konzertsaal verwandelt. Smartphones und andere mobile lassen sich mit dem Infotainment-System koppeln. Bereits die vorinstallierten Menüs bieten ausreichend Konnektivität zwischen Navigation und Kommunikation. Auch auf elektronischer Ebene bietet der Luxusliner alles, was das Autofahrerleben leichter macht.

Technische Daten Bentley Flying Spur W12:

  • Länge, Breite, Höhe: 5,32, 2.01, 1,48 Meter
  • Hubraum: 5950 cm³
  • Antrieb: Allrad
  • Getriebe: 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
  • Leistung: 467 kW/635 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 333 km/h
  • Beschleunigung (0-100 km/h): 3,8 Sekunden

© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste KG (glp) / AutoMobilität /Redakteur: Lars Wallerang

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