Bei Fahrraddiebstahl lag die Schadenshöhe pro Rad im Vorjahr bei 630 Euro

Bei Fahrraddiebstahl lag die Schadenshöhe pro Rad im Vorjahr bei 630 Euro
Schadenshöhe bei Fahrraddiebstahl

(TRD/MID) Fahrräder sind für Diebe ein attraktives Ziel. Sie sind schnell geknackt und auf und davon ist man damit meistens auch schnell und unkompliziert. Nach einer aktuellen Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im vergangenen Jahr mehr als 292.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Wobei dies die Fälle sind, die bei der Polizei angezeigt wurden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Gut, wenn man seinen Drahtesel versichert hat. E-Bike Markt wächst in allen Modellgruppen

Bei mehr als der Hälfte der gestohlenen Drahtesel handelte es sich dann auch um versicherte Räder: laut GDV rund 160.000. Der Gesamtschaden lag bei rund 100 Millionen Euro. Für jedes gestohlene Fahrrad zahlten Versicherer im Schnitt 630 Euro, so viel wie nie zuvor. 2017 lag die Schadensumme noch bei 570 Euro. Was vor allem daran liegt, dass sich die Menschen ihr Fahrrad immer mehr kosten lassen.Regelmäßiges Thermalbaden: Eine belebende Altersbremse gegen Stress

Fahrraddiebstahl
Eine geeignete Versicherung gegen Fahrraddiebstahl sorgt vor.© Goslar Institut/ TRD mobil

Und was viel kostet und schnell geklaut werden kann, sollte gut versichert werden. Zwei Möglichkeiten gibt es: Eine spezielle Fahrradversicherung und die Absicherung über eine Hausratversicherung. Letztere schließt oft auch ein Fahrrad mit ein. Allerdings ist der Diebstahl nur dann versichert, wenn das Rad aus der Wohnung oder dem zugehörigen, abgeschlossenen Keller entwendet wurde. Soll das Rad beim Einkauf, in der Schule, am Arbeitsplatz oder generell unterwegs gegen Diebstahl versichert sein, muss man meist noch einen Zusatzbaustein in seine Hausratversicherung mit einschließen. E-Bike Markt wächst in allen Modellgruppen

Eine Fahrradversicherung, die unabhängig von einer Hausratversicherung abgeschlossen wurde, bezieht sich in der Regel hauptsächlich auf den Diebstahl des versicherten Objekts, eher weniger auf Schäden. Wird das betreffende Rad entwendet, muss der Besitzer seinem Versicherer nachweisen, dass es ausreichend geschützt, sprich abgeschlossen war. Unumgänglich ist in jedem Fall die Anzeige des Diebstahls bei der Polizei. Sinnvoll ist eine solche Fahrradversicherung für Radler, die ein höherwertiges Zweirad ihr Eigen nennen und dies öfter an öffentlichen Plätzen abstellen, sowie für E-Bikes und Pedelecs, die nicht Kfz-versicherungspflichtig sind.

 

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TRD Redaktionsbüro

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