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Niesen und Autofahren gleichzeitig – keine gute Kombination. Der Autofahrer ist abgelenkt und nicht auf den Verkehr konzentriert. © ATU /TRD mobil

Gruppendynamisch auf Kollisionskurs

(TRDMID) Statistiken belegen es schwarz auf weiß: Jüngere Kraftfahrer haben mit Abstand das höchste Unfallrisiko. Dabei ist die häufigste Unfallursache bei jungen Fahrerinnen und Fahrern die nicht angepasste Geschwindigkeit. Danach folgen laut Deutscher Verkehrswacht ein zu geringer Sicherheitsabstand sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren.

Moderne Autos sammeln Unfalldaten

Aber auch durch Alkohol oder Drogen hinterm Steuer werden junge Menschen auffällig. Dass riskantes Fahrverhalten Jugendlicher massiv von Gleichaltrigen, der sogenannten Peer-Gruppe, beeinflusst wird, zeigt eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast).

VU: Entfernen vom Unfallort geht gar nicht

Für ihre Analyse konzentrierte sich die Behörde auf drei unterschiedliche Formen des Risikoverhaltens, die erfahrungsgemäß besonders häufig bei jungen Fahrern anzutreffen sind. Dazu zählen Fahren mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit (Speeding), Fahren nach dem Konsum von Alkohol (Drink and Drive) und Handybenutzung während der Fahrt (Texting).

Unfallzahlen von E-Rollern alarmierend

Das Ergebnis: Etwa ein Drittel des jeweiligen Risikoverhaltens der Test-Personen kann durch Merkmale der Peer-Gruppe erklärt werden. Anders ausgedrückt heißt das, dass sich ein junger Fahrer im Straßenverkehr wahrscheinlich umso riskanter verhält, je öfter er oder sie bei Freunden ein entsprechendes Risikoverhalten wahrnimmt.

Urteile: Beifahrer bei Alkoholfahrt mit Unfall trifft Mitschuld

Bedenklich stimmt in dem Zusammenhang, dass eine höhere Risikobereitschaft bei jungen Menschen häufig durch eine übersteigerte Einschätzung der eigenen Fähigkeiten hinterm Lenkrad verstärkt wird. Deshalb schlägt die Bast vor, in die nötigen Maßnahmen zur Verkehrssicherheitsberatung oder -erziehung für junge Fahrerinnen und Fahrer immer auch deren Peer-Gruppen miteinzubeziehen.

Offen und sicher: Cabrios haben das geringste Unfallaufkommen

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Niesen und Autofahren gleichzeitig auch keine gute Kombination. Der Autofahrer ist abgelenkt und nicht auf den Verkehr konzentriert. © ATU /TRD mobil

(TRD/MID) Rein elektrischer Antrieb, viel Platz für Familie und Gepäck – und als Cargo für zwei Europaletten. Auf diesen sachlichen Nenner kann man den neuen VW ID. Buzz bringen. Dahinter steckt aber natürlich noch viel mehr. Mehrere Generationen von Bulli-Liebhabern und ihre weltumspannenden Abenteuer sprechen eine deutliche Sprache.

(glp)/TRD mobil Redakteur: Rudolf Huber

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