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Sachliche Daten wie Kraftstoffverbrauch, bevorzugte Klimaeinstellungen oder Bremsverhalten werden dabei eher zur Weitergabe akzeptiert als zum Beispiel die Aufzeichnung gefahrener Strecken. Am wenigsten freigiebig wären die Befragten mit Daten zum Zahlungsverkehr - hier sagen 72 Prozent "würde ich gar nicht weitergeben". Photo by Negative Space on Pexels.com / TRD mobil

Beim Sammeln großer Datenmengen besteht immer die Gefahr, dass diese missbräuchlich verwendet werden können

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(TRD/MID) Mit einem sogenannten „Telematik-Tarif“ können Autofahrer bares Geld sparen. Dabei wird das Fahrverhalten aufgezeichnet und ausgewertet, im besten Fall gibt es dann einen Bonus auf die Versicherungsprämie. Doch wie sehen Autofahrer diesen Tarif? Dieser Frage ging eine aktuelle Befragung der Expertenorganisation DEKRA und des Marktforschungsinstituts Ipsos nach.

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„Ich könnte mir gut vorstellen, einen solchen Telematik-Tarif abzuschließen“ – dieser Aussage stimmen 27 Prozent der Befragten „voll und ganz“ oder „eher“ zu. Der Wert ist seit der letzten Befragung zu diesem Thema vor drei Jahren praktisch unverändert (damals 28 Prozent).

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Vorteile für die Verkehrssicherheit durch Telematik-Tarife sieht knapp die Hälfte der befragten Autobesitzer: 46 Prozent glauben, dass Drängler und Raser damit in Zukunft mehr auf ihre Fahrweise achten würden, wodurch Unfälle vermieden werden könnten. Auch hier gibt es im Vergleich zu 2017 keine Veränderung in der Haltung der Befragten.

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Die Gründe für die Zurückhaltung vieler Autofahrer im Blick auf die Telematik-Tarife sind klar: 59 Prozent geben an, sie würden sich auf jeder Fahrt in ihrem Fahrzeug beobachtet fühlen. Der gleiche Anteil stimmt der Aussage zu, beim Sammeln der großen Datenmengen bestehe die Gefahr, dass diese missbräuchlich verwendet werden. In diesem Punkt sind die Sorgen seit der letzten Befragung offenbar leicht zurückgegangen (2017: 67 Prozent).

Für die aktuelle Online-Studie wurden im September 2020 insgesamt 1.000 Autobesitzer befragt – unter anderem auch dazu, welche Arten von Daten sie am ehesten oder am wenigsten bereit wären, an Werkstätten, Versicherer oder andere Stellen weiterzugeben. Sachliche Daten wie Kraftstoffverbrauch, bevorzugte Klimaeinstellungen oder Bremsverhalten werden dabei eher zur Weitergabe akzeptiert als zum Beispiel die Aufzeichnung gefahrener Strecken. Am wenigsten freigiebig wären die Befragten mit Daten zum Zahlungsverkehr – hier sagen 72 Prozent „würde ich gar nicht weitergeben“.

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Von TRD Pressedienst

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